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Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Alt-Remscheid

Bis 1956 gab es auf dem Stadtgebiet Alt-Remscheids nur eine evangelische Gemeinde. 
Zu ihr zählten über 52.000 Gemeindeglieder mit 12 Pfarrstellen.
Bereits 1895 gab es erste Überlegungen die wachsende Gemeinde zu teilen. Doch erst sechzig Jahre später, nachdem die neue Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (1952) festgelegt hatte, dass Kirchengemeinden mit mehr als fünf Pfarrstellen zu teilen sind, kam es zur Aufteilung in fünf Einzelgemeinden: Die Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde, die Christus-Kirchengemeinde, die Johannes-Kirchengemeinde, die Lutherkirchengemeinde und die Stadtkirchengemeinde. Die "Filiale" Hasten hatte sich schon im Jahre 1871/72 von der Stadtgemeinde gelöst. Außerdem wurde der "Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Alt-Remscheid" gegründet, dem die zentrale Gemeinde- und Finanzverwaltung übertragen wurde. In seinem Siegel führt der Gesamtverband den Pelikan mit seinen Jungen im Nest. Der Pelikan, der nach der Sage seine Jungen mit seinem Blut ernährt, ist von altersher ein Sinnbild für Christus und die Seinen.

60 Jahre danach hat sich die Situation evangelischer Christinnen und Christen in Remscheid grundlegend verändert. Auf dem Remscheider Stadtgebiet (inkl. Hasten) leben 2021 weniger als 20.000 evangelische Gemeindeglieder, wobei sich die Anzahl der Gesamtbevölkerung nicht nenneswert verändert hat. 2013 hat sich die "Filiale" Hasten wieder der Stadtkirchengemeinde angeschlossen. 2018 fusionierten die Lutherkirchengemeinde und die Johanneskirchengemeinde zur neu gegründeten Auferstehungskirchengemeinde. Außerdem wurde die Gemeinde- und Finanzverwaltung des Gesamtverbandes in das zentrale Verwaltungsamt des Kirchenkreises Lennep integriert.
2019 übernahm der Gesamtverband neue Aufgaben. Nach einstimmigen Beschlüssen der Verbandsvertretung wurden die vier evangelischen Friedhöfe Remscheids, die Musik- und Kulturarbeit sowie die Citykirchenarbeit dem Verband übertragen, um bestehende Arbeit zu sichern, MitarbeiterInnen eine neue Perspektive zu eröffnen und die finanziellen Belastungen gerechter zu verteilen. Hierzu wurden zwei neue Fachausschüsse gegründet, welche nach der aktualisierten Verbandssatzung die Arbeitsbereiche "Musik und Kultur" sowie "Friedhöfe" verantwortlich koordinieren.

Es bleibt die immer neu zu erfüllende Aufgabe des Gesamtverbandes in der "Einigkeit des Geiste durch das Band des Friedens" gemeinsame Aufgaben in uniert-lutherischer Tradition und geschwisterlicher Gemeinschaft zu bewältigen.

 

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